Frankenberg Kallmünz, Brunntor

 

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Maler in Kallmünz 1918 - 1945

Der große Andrang der Malschulen endete mit dem ersten Weltkrieg.
Neue Mal-Stile machen die Künstler vom Malen in der freien Natur unabhängig.
Dennoch kommen weiter Maler nach Kallmünz.

In der Zeit zwischen 1918 bis 1945 ist besonders Constantin Gerhardinger zu erwähnen. Er hat den Ort liebgewonnen und Freunde und Malschüler immer wieder hierher gebracht.

Besonders bekannt unter ihnen der Österreicher Anton Lutz. Otto Miller-Diflo und Erich Martin Müller waren ebenfalls mit Constantin Gerhardinger in Kallmünz.

Weitere Maler, die in dieser Zeit in Kallmünz waren: Louis Wöhner, Paul Götz-Räcknitz, Josef Rolf Knobloch, Albert Stagura und andere, auch sie sind wahrscheinlich über Constantin Gerhardinger oder über gemeinsame Ausstellungen im Glaspalast in München auf Kallmünz aufmerksam geworden. Erstmals war eine Ansicht von Kallmünz übrigens 1922 im Glaspalast auf einem Bild von Constantin Gerhardinger zu sehen.

Zwischen 1930 und 1934 war der Bamberger Maler Fritz Bayerlein mehrere Male in Kallmünz.
Die von ihm bekannten Gemälde von Kallmünz stammen aus dieser Zeit. Das Haus der Kunst hat von ihm Ansichtskarten von Kallmünz und Umgebung verlegt.
Seine Motive und seine stimmungsvollen Landschaftsbilder, die etwas romantisch überhöht sind, passen sehr gut zur Kunstvorstellung der Faschisten.

Erstaunlich aber, dass gleichzeitig auch von den Nazis verfemte Künstler den Weg nach Kallmünz fanden. Der expressionistische Maler Magnus Zeller war mit seinem Freund Heinz Hindorf 1935 in Kallmünz. Zeller kam wohl öfter hierher.
Ein Jahr nach ihm blieb Karl Schmidt-Rottluff im September 1936 zwei Wochen in Kallmünz.

Der Münchner Maler Joseph Koch war 1934 und 1935 in Kallmünz., vielleicht auch schon früher, aus dieser Zeit stammen Ansichtskarten von Kallmünz von dem Maler.

Josef Hetzenecker, Malschüler von Constantin Gerhardinger wurde in den 30er Jahren Lehrer in Kallmünz. Seine Bilder wurden unter anderem von dem Fürstenhaus Thurn und Taxis erworben.

Einen besonderen Bezug zu Kallmünz hatte der Maler Prof. Franz Ermer, er heiratete eine Kallmünzerin.

Auch der Regensburger Maler Rupert Preißl war vor dem 2. Weltkrieg immer wieder in Kallmünz.

Von dem Regensburg Maler Max Wissner gibt es ebenfalls eine Ansicht von Kallmünz. Der Verbleib ist leider unbekannt. (Bitte um Hinweis!)

Als lokale Maler in der Liste der Künstler sollen Alois Knauer und Hans Lassleben nicht unerwähnt bleiben. Knauer hat eine umfangreiche Ortschronik verfasst, Hans Lassleben viele Zeichnungen von Kallmünt angefertigt. Diese Bilder von Kallmünz sind naturnahe, realistische Darstellungen.

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Wir arbeiten an einer Dokumentation von Malern in Kallmünz. Bitte unterstützen Sie uns mit Hinweisen auf Namen und Bilder:
Martin Mayer: 09473 951 55 14
mayer@bergverein-kallmuenz.de

 


Karl Schlageter Fritz Bayerlein

Constantin Gerhardinger
Constantin Gerhardinger

 

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