Paul Erbe in Kallmünz

Über den Aufenthalt von Paul Erbe in Kallmünz ist nichts bekannt. Er gehört aber zu den Malern der Münchner Schule, von denen sehr viele in Kallmünz waren. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die Maler weiter nach Kallmünz und haben wie vor dem Krieg weiter gemalt. Das Bild ist ca. 1962 entstanden.

Auch Paul Erbe malt das Brunntor mit den Spiegelungen im Altwasser davor. Die trübe Stimmung verweist auf einen Aufenthalt im Spätherbst. Er komponiert das Bild wie viele seiner Malerkollegen. Der Kirchturm hat deshalb auch bei ihm keinen Platz.

Lebensdaten

Paul Erbe

geboren am 21. Mail 1894 München

Landschafts- und Stilllebenmaler

Einflüsse auf den Autodidakten hatten die deutschen Impressionisten, besonders Leo Putz und die Maler der "Scholle". Haupttätigkeitsfeld waren Heimhausen sowie Dachau mit seinen Moorlandschaften.

Der Sohn des Münchner Versicherungsbeamten Ferdinand Erbe und seiner 2. Ehefrau Maria, geb. Schäfer, besuchte von 1904 bis 1907 das Maximiliansgymnasium in der Münchner Ludwigstraße und trat dann ins Alte Realgymnasium über. Hier schloss er 1913 mit dem Abitur ab. Im Ersten Weltkrieg meldete er sich als Freiwilliger zum Militärdienst und nahm auch am Zweiten Weltkrieg teil. Sein zeichnerisches Talent zeigte sich schon in seiner Kinder- und Jugendzeit. Doch Paul Erbe wollte sich nicht professionell der Malerei widmen. Darum studierte er in München Kunstgeschichte und Philosophie, wandte sich aber bald autodidaktisch der Malerei zu. Vermutlich bewog ihn Paul Eduard Crodel dazu. Bereits 1921 stellte er ein Gemälde Äpfel und Rüben im Münchner Glaspalast aus und war mit seinen Arbeiten nachweislich bis mindestens 1968 in Ausstellungen vertreten. 1952 war er – u. a. mit Friedrich Wilhelm Kalb, Fritz Schwimbeck und Claus Bergen – im Vorstand der Münchner Künstlergenossenschaft; 1968 war er Mitglied der Jury für deren Herbstausstellung.

Er wählte – angezogen von der Amperlandschaft – 1922 Haimhausen, wo sich eine kleine Künstlerkolonie entwickelt hatte, zu seiner Heimat. Als Paul Erbe im Alter die rechte Hand versagte, malte er linkshändig weiter.

In Haimhausen erinnert die Paul-Erbe-Straße an den Maler, der auf dem Friedhof Haimhausen beerdigt wurde.

gestorben 29. Februar 1972 in Haimhausen

Quelle: Wikipedia


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Paul Erbe Kallmünz

 

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