Buschmann Kallmünz

Hermann Buschmann in Kallmünz

Hermann Buschmann ist den älteren Kallmünzern noch in Erinnerung. Er hat sich 1944 in Kallmünz niedergelassen (im Haus Irma) nachdem seine Wohnung in Nürnberg ausgebombt worden war. Kallmünz war in der Zeit des 3. Reiches als Ort für Maler (gerade auch bei fränkischen Malern) bekannt. Es ist anzunehmen, dass er mit Malerfreunden ( z.B. Fritz Bayerlein oder Hermann Gradl) schon vorher hier war.

Zeitzeugen berichten, dass er unter sehr ärmlichen Umständen hier gelebt hat. 1961 ist er im Kallmünzer Altersheim verstorben.

Das hier links gezeigte Bild wurde uns von einem aufmerksamen Leser aus Australien gemailt. Wie es dorthin gekommen ist versuchen wir noch herauszufinden.

 

Lebensdaten:

  • 1875 wurde Hermann Buschmann in Scharmbeck (bei Bremen) geboren
  • Nach einer Lehre als Dekorationsmaler in Bremen ging Buschmann nach München und nahm Unterricht an der privaten Malerschule von Moritz Weinhold und bei Hermann Gröber, der 1899 die Aktklasse an der privaten Malschule von Ludwig Schmid-Reutte und Paul Nauen übernommen hatte.
  • 1901 siedelte er nach Nürnberg über, wo er 1902–1903 die Kunstgewerbeschule besuchte.
  • Ab 1908 war er als freischaffender Künstler tätig.
  • Ab 1944 siedelte er sich in Kallmünz an.
  • Buschmann war Mitglied der Künstlervereinigungen „Die Hütte“, „Nürnberger Künstlergenossenschaft“ und „Künstler-Klause“.
  • Gestorben ist Hermann Buschmann 1961 im Altenheim in Kallmünz

>>> Wikipedia Artikel

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Wir arbeiten an einer Dokumentation von Malern in Kallmünz.
Über weitere Informationen zu Hermann Buschmann in Kallmünz wären wir dankbar.

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